Kanadische Wasserpest

 

Kanadische Wasserpest

Wie der Name vermuten lässt, stammt die Kanadische Wasserpest ursprünglich aus Nordamerika. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde sie in Europa angesiedelt, wesentlich gefördert durch die Seeschifffahrt. In vielen Still- und Fließgewässern ist sie heutzutage gängig. Die Ausbreitung findet durch abgebrochene Sprossteile statt, die schnell wurzeln und neue Sprossen bilden. Mittlerweile wurde sie allerdings wieder etwas zurückgedrängt, weil sie durch die ebenfalls aus Nordamerika eingeschleppte Schmalblättrige Wasserpest Konkurrenz bekommen hat.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wasserstern kleiner

 

 

Wasserstern

Der Wasserstern ist eine immergrüne Unterwasserpflanze, die in stehenden oder langsam fließenden Gewässern beheimatet ist, in Gräben, Tümpeln, Quellen, Bächen und kleinen Flüssen. Er siedelt sich aber auch in Kleinstgewässern an, etwa in durch Wagenspuren verursachte Pfützen auf Waldwegen. Bei einer Größe von 5 bis 40 cm sind die Wurzeln fest im Untergrund verankert. Seine Stärke liegt darin, dass er selbst unter einer Eisdecke noch Sauerstoff bilden kann, was die neben ihm lebenden Wassertiere sicher dankbar zur Kenntnis nehmen.