Wassermiere

 

Wassermiere

Die Wassermiere wird auch Gemeiner Wasserdarm genannt und gehört zur Familie der Nelkengewächse. Sie ist in Auwäldern, an Ufern, Waldwegen und Gräben zu finden und bildet eine bis zu 50cm hohe Staude mit eiförmigen Blättern. Die Blütezeit erstreckt sich von Juni bis September, während die Fruchtreife ab Juli eintritt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Groe Brennnessel kleiner

 

 

 

Große Brennnessel

Die Große Brennnessel ist die in Deutschland am häufigsten vorkommende und bekannteste Brennnessel und im Grunde auf der gesamten Nordhalbkugel anzutreffen. Als Pionierpflanze spielte sie eine wichtige Rolle für die Wiederbesiedlung Europas nach der letzten Eiszeit. Sie findet sich meist in großen Beständen, die anderen Pflanzen kaum Platz bieten. Die Blätter besitzen kleine Haare, die bei Berührung das bekannte „Brennen“ auslösen. Diese Haare sind wie kleine Nadeln, die bei Kontakt in die Haut eindringen und das Brennnesselgift freisetzen. Dadurch entsteht das Jucken und Brennen, das durch Kratzen noch zusätzlich verstärkt wird.

 

 

 

 

  

 

 

 

Echte Zaunwinde

 

 

 

Echte Zaunwinde

In Deutschland ist die Echte Zaunwinde fast überall anzutreffen und wächst an Hecken oder in dichtem Gestrüpp. Sie ist eine bis zu 5 Meter lange Kletterpflanze, die zum Beispiel an Bäumen linkswendend emporwächst. Die Blütezeit der Zaunwinde liegt zwischen Mai und September. Ihre strahlend weißen Blüten schließen sich bei schlechtem Wetter, sind aber nachts geöffnet und werden beispielsweise von Nachtfaltern angeflogen. Aufgrund ihrer starken Wucherungen hat sie gerade unter Gartenliebhabern nicht nur Freunde, sondern wird als Unkraut bekämpft, weil sie schwer zu entfernende unterirdische Wurzelsysteme bildet.

 

 

 

 

 

 

 

 

Drsiges Springkraut

 

 

Drüsiges Springkraut

Die auch als Indisches Springkraut bekannte Pflanze kam ursprünglich im Himalaya vor, wurde als Zierpflanze aber im 19. Jahrhundert nach Europa und Nordamerika gebracht. Es wächst vor allem in feuchten Wäldern und an Ufern, weil es für sein schnelles Wachstum viel Wasser benötigt; in kurzer Zeit kann es Höhen von 2 Metern erreichen. Die Blüten werden meist durch Honigbienen, seltener durch Hummeln angeflogen. Die Samen des Springkrauts werden in Früchten gespeichert, bei denen schon ein Regentropfen einen Schleudermechanismus auslöst, der die Samen bis zu 7 Meter weit verteilt. Hier im Krendel dominiert das Springkraut mittlerweile den gesamten Niedermoorbereich und drängt andere Pflanzen zurück.

 

 

Brombeere

 

Brombeere

Die Brombeere gehört zu den Rosengewächsen und ist in Europa, Nordamerika, Vorderasien und Nordafrika verbreitet. Sie wächst als Strauch und trägt weiße Blüten mit fünf Blütenblättern. Die eigentliche Brombeere ist eine Sammelfrucht, die aus 20 bis 50 kleinen Steinfrüchten besteht. Beim Kauen beißt man auch auf kleine Steine, in denen die Samen der Brombeere zu finden sind. Während die Blütezeit von Mai bis August reicht, dauert die Fruchtreife von August bis September, man kann also Blüten und Früchte durchaus gleichzeitig sehen. Die Frucht reift erst grün, dann rot und schließlich schwarz.

  

 

 

Kanadische Goldrute

 

 

Kanadische Goldrute

Die Kanadische Goldrute stammt aus Nordamerika und ist vermutlich in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts nach Europa gekommen. Heute dient sie als Zierpflanze oder auch als sogenannte Bienenweide, da sie reichhaltig Nektar und Pollen erzeugt. Große Ansprüche an ihren Standort hat sie nicht, sie findet sich ebenso an Bahndämmen wie an Ufern. Sie breitet sich auf Brachflächen rasch aus, da sie in Europa keinen Insekten als Nahrungsgrundlage dient. Zur Färbung von Stoffen kann sie verwendet werden, als Resultat zeigt sich eine braun-gelbe bis goldene Farbgebung.

 

 

 

 

 

 

 

Gelbe Schwertlilie kleiner

 

 

Gelbe Schwertlilie

Die Gelbe Schwertlilie ist eine Sumpfpflanze, die daher auch Sumpf-Schwertlilie genannt wird, und überall in Deutschland vorkommt außer im Hochgebirge. Am besten gedeiht sie direkt im Wasser mit guter Lichtversorgung und schweren Lehmböden. Gerne genutzt wird sie auch als Zierpflanze an sumpfigen Randzonen von Gartenteichen. Wenn sie hier ideale Bedingungen vorfindet, kann sie sich rasch und zahlreich vermehren. In freier Natur findet man sie in Verlandungszonen von stehenden und fließenden Gewässern, in Niedermooren und Bruchwäldern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kriechender Hahnenfu kleiner

 

 

 

Kriechender Hahnenfuß

Der Kriechende Hahnenfuß ist in ganz Europa verbreitet. Er bevorzugt feuchte und nährstoffreiche Böden und findet sich an Ufersäumen, feuchten Äckern und Wiesen und Auenwäldern. Unter Gärtnern gilt er als sehr lästiges Unkraut, was ihn aber offenbar nicht weiter stört – jedenfalls gehört er nicht zu den bedrohten Arten, sondern breitet sich noch weiter aus. Er treibt in alle Richtungen über den Boden „kriechende“ Ausläufer und kann so in relativ kurzer Zeit eine relativ große Fläche mit weiteren Ablegern überziehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Brennender Hahnenfu kleiner

 

 

Brennender Hahnenfuß

Einfach gesagt unterscheidet sich der Brennende Hahnenfuß vom Kriechenden Hahnenfuß dadurch, dass er nicht „kriecht“, sondern „brennt“. Zurückzuführen ist dies auf seine in allen Pflanzenteilen vorkommenden giftigen Inhaltsstoffe Ranunculin, Anemonin und vor allem Protoanemonin, das einen scharfen Geschmack hat und Haut und Schleimhaut stark reizt. Mit dem Mund aufgenommene Pflanzenteile führen zu starkem Brennen in Mund und Hals, mitunter auch zu schweren Magen-Darm-Beschwerden. Weidevieh macht es daher genau richtig und meidet diese Pflanze.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sumpfkratzdistel

 

 

 

 

Sumpfkratzdistel

Die Sumpfkratzdistel ist in Sümpfen, Mooren, Feuchtwiesen, Gräben und an Ufern anzutreffen. Dabei mag sie vor allem feuchte, stickstoffreiche Böden. Ihre dornigen Stängel sind bis oben mit Blättern versehen, die wiederum auf der Oberseite grün gefärbt und auf der Unterseite grau-filzig behaart sind. Sie kann eine Höhe von 2 Metern erreichen und an ihren Spitzen warten gerne Spinnen auf heranfliegende Beute – im Falle der Sumpfkratzdistel sind dies vor allem Schmetterlinge.

 

 

 

 

 

 

Bachnelkenwurz kleiner

 

 

 

 

Bachnelkenwurz

Die Bachnelkenwurz war die Blume des Jahres 2007. Feucht- und Nasswiesen, Gräben oder Ufer mit nährstoffreichen Böden gehören zu ihren bevorzugten Standorten. In der Naturheilkunde verwendet man ihre Wurzel gegen Magen-Darm-Erkrankungen und fieberhafte Infekte, da sie als antibakteriell, schweißtreibend und entzündungshemmend gilt. Die Wurzel enthält auch verschiedene Öle, etwa Eugenol, das nach Nelke schmeckt und der Bachnelkenwurz ihren Namen gab. Außerdem gilt sie als sehr pflegeleicht und wird in Feucht- und Sumpfbereichen von Gartenteichen angepflanzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Echtes Mdes kleiner

 

 

 

 

Echtes Mädesüß

Die Bezeichnung Mädesüß ist nicht als Kompliment für ein „süßes Mädel“ gedacht. Für den Ursprung des Namens gibt es andere Erklärungsmöglichkeiten: Zum einen könnte es „Metsüße“ bedeuten, da die Pflanze dem als Met bezeichneten Honigwein als weiteres Süßungsmittel zugegeben wurde. Zum anderen könnte es sich auf „Mahdsüße“ beziehen. Nach der Mahd (dem Mähen) verströmen Blätter und Stängel des Mädesüß einen süßlichen Geruch. In Belgien und Frankreich wird es in der Küche verwendet. Aus den Blüten lässt sich Tee herstellen, sie dienen aber auch dem Aromatisieren von Süßspeisen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kleine Wasserlinse

 

Kleine Wasserlinse

Mit dem Begriff „Kleine Wasserlinse“ verbindet man vielleicht zunächst nicht viel, das Wort Entengrütze sagt einem dann schon eher etwas. Man sieht sie meistens auf stehenden Gewässern wie Teichen und Tümpeln, auf denen sie die Wasseroberfläche wie ein Teppich bedeckt. Dadurch dringt jedoch nur noch wenig Licht ins Wasser, am Grund lebende Pflanzen können dann am Wachstum gehindert werden. Andererseits stellt die Entengrütze keine Ansprüche an die Wasserqualität. Sie gedeiht auch problemlos auf Schmutz- und Abwasser, das sie sogar reinigen kann, indem sie belastende Stoffe in die eigene Biomasse aufnimmt.

 

 

Klettenlabkraut

 

 

Klettenlabkraut

Vom Klettenlabkraut kennt man wohl vor allem seine Früchte, die mit borstigen Haken besetzt sind und sich nach ausgedehnten Spaziergängen gerne an der Hose oder im Fell des Hundes wiederfinden. Aus Sicht der Pflanze ist das jedoch keine ungeschickte Strategie, um für die eigene Ausbreitung zu sorgen. Ein Klettenlabkraut kann nämlich bis zu 400 dieser Früchte ausbilden, in denen die Samen gespeichert sind. Sie werden aber nicht nur von Mensch und Tier verbreitet, sondern können auch im Wasser fortgespült oder vom Wind über den Boden rollend fortgetragen werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wolfstrapp kleiner

 

 

 

Wolfstrapp

Der Name Wolfstrapp kommt daher, dass seine Blätter wie die Fußabdrücke eines Wolfes aussehen sollen. Schon seit dem Mittelalter wird er als Heilpflanze eingesetzt. Extrakte aus dem Wolfstrapp werden etwa bei leichter Schilddrüsenüberfunktion verwendet, da ihnen eine dämpfende Wirkung bei Nervosität oder Herzklopfen nachgesagt wird. Wie andere Vertreter der Lippenblütengewächse bildet auch der Wolfstrapp sogenannte Klausenfrüchte, die in seinem Fall vierteilig sind und dann zur Reife entsprechend in vier Teilfrüchte zerfallen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gundermann kleiner

 

 

 

Gundermann

Der Gundermann, oder auch Gundelrebe, ist für den Menschen eine Heilpflanze, für Tiere kann er aber auch sehr giftig sein. Anzutreffen ist er auf feuchten und fruchtbaren Böden in Waldsäumen, Hecken und Auengebüschen. Bei Germanen und Kelten galt er als Schutzkraut gegen Krankheiten, wurde deswegen um das Haus herum gepflanzt. Vielleicht leitet sich aus diesem Aberglauben der seltsam anmutende Name Gundermann ab, denn im Althochdeutschen war gund die Bezeichnung für Kampf. In diesen Zusammenhang passt auch, dass Hildegard von Bingen (*1098 - †1179) den Gundermann unter anderem zur Wundbehandlung empfahl.

 

 

 

 

 

 

 

  

 

Bachbunge

 

 

 

Bachbunge

Die Bachbunge ist in ganz Europa zu finden. Sie favorisiert kühle, fließende Gewässer, gedeiht an Wassergräben, Quellen und Bächen. Sie erreicht eine Wuchshöhe von maximal 60 cm, ihre Wurzeln sind komplett unter Wasser. Von Mai bis August sind die Blüten zu sehen, in voller Pracht allerdings nur bei Sonnenschein. Die Vermehrung der Bachbunge erfolgt durch ober- und unterirdische Ausläufer, bestäubt wird sie von kleinen Schwebfliegen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Giersch kleiner

 

 

Giersch

Seit Jahrhunderten wird der Giersch als Heilpflanze gegen Rheumatismus, Arthritis und Gicht verwendet. Er bevorzugt einen feuchten, äußerst nährstoffreichen Boden. Pflückt oder mäht man ihn, lässt er sich als Mulch oder Dünger für andere Pflanzen einsetzen. Als Wildgemüse wird er in vielfältiger Weise in der Küche verwendet. Unter Gärtnern gilt er jedoch wegen seiner Hartnäckigkeit als sehr unbeliebtes Unkraut. Schneidet man Blätter ab, kompensiert er dies mit umso heftigerem Nachwachsen. Unter der Erde bildet er ein weitverzweigtes Netz aus Wurzeln und Ausläufern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hain Sternmiere kleiner

 

 

 

Hain-Sternmiere

Die Hain-Sternmiere gehört zu den Nelkengewächsen und erreicht eine Höhe von bis zu 60 cm. Man findet sie in Berg- und Erlenwäldern, an Bächen, Ufern und Staudenfluren. Hier bevorzugt sie feuchte, kühle, nährstoff- und basenreiche Lehm- und Tonböden. In Deutschland ist sie weit verbreitet, im Nordwesten findet man sie allerdings seltener.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weg Rauke

 

 

 

 

Weg-Rauke

Dem Namen entsprechend findet man die Weg-Rauke an Wegesrändern, auf Schutt, Dämmen oder an Ufern. Sie ist eine durchaus vielseitig einsetzbare Pflanze. Früher wurde sie in abgestorbenem Zustand als Besen genutzt. Man kann aber auch ihre Blätter hacken und dem Essen beigeben, um diesem einen pikanten, kresseartigen Geschmack zu verleihen. Auch die Samen lassen sich verwenden: mit ihrem senfartigen Geschmack eignen sie sich als Gewürz – und waren wohl verantwortlich für die weiteren Bezeichnungen der Weg-Rauke als Raukensenf und Wegsenf.

 

 

 

 

 

 

Behaartes Weidenrschen kleiner

 

Behaartes Weidenröschen

Diese Pflanze wird nicht nur Behaartes, sondern auch Zottiges Weidenröschen genannt und kommt in Staudenfluren, an Bächen, Gräben und Quellen mit vorzugsweise lehmigen Böden  vor. Das Weidenröschen kann bis zu eineinhalb Meter hoch werden und dabei leuchtend purpurrote Blüten bilden. Der Stängel ist dicht mit weichen, filzigen Härchen bedeckt. Als Nahrungspflanze dient sie fünf Schmetterlingsarten: dem Mittleren Weinschwärmer, dem Nachtkerzenschwärmer, dem Labkrautschwärmer, der Schwertlilieneule und schließlich dem Schwarzweißen Weidenröschenspanner.

 

 

 

 

Berle

 

 

 

Berle

Berle ist ein kurzer Name für eine Pflanze. Man nennt sie daneben allerdings auch Schmalblättriger Merk. Sie ist eine weit verbreitete Sumpfpflanze, die sandig-humose Schlammböden bevorzugt und in flachen Bächen sowie Gewässerrändern und Gräben zu finden ist. Daneben gilt sie als leicht giftig und ausdauernd, das heißt, dass sie mehrere Jahre alt werden kann und dabei in der Regel jährlich Blüten und Früchte bildet.