SwassermilbeSüßwassermilben
Süßwassermilben kommen in Stillgewässern wie Seen und Teichen sowie in Fließgewässern wie Flüssen, Bächen und Quellen vor. In Europa existieren sieben bis acht verschiedene Familien der Süßwassermilben.
 
 
 
 
 
 
 
WasserasselWasserasseln
Wasserasseln kommen überwiegend im Meer vor, einige Arten aber auch im Süßwasser. Sie werden 10 bis 20 Millimeter lang, wobei Männchen größer sind als Weibchen. Die Weibchen tragen bis zu 100 Eier, die sie in einem Brutsack mitführen. Wasserasseln bevorzugen stehendes oder langsam fließendes Gewässer und ernähren sich von zerfallenden Pflanzenresten. Sie wohnen auf dem Boden oder klettern auf Wasserpflanzen. Ihre Beine nutzen sie nur zum Laufen, nicht zum Schwimmen.
 
 
   
 
WasserflohWasserflöhe
Als Wasserflöhe werden Kleinkrebse aus verschiedenen Familien und Gattungen bezeichnet, hauptsächlich wegen ihrer geringen Größe und ihrer hüpfenden Fortbewegungsart. Der Gemeine Wasserfloh allerdings wird zur Gattung der sogenannten Daphnien gezählt. Er ist meist grünlich, gelblich oder rötlich gefärbt und teilweise durchsichtig.
 
 
 
 
  
FlohkrebsFlohkrebse
Zu den Flohkrebsen werden Arten wie der Gewöhnliche Flohkrebs, der Bachflohkrebs oder der Flussflohkrebs gezählt. Die Männchen des Gewöhnlichen Flohkrebses beispielsweise werden etwa 2 Zentimeter lang, die Weibchen etwa eineinhalb Zentimeter. Diese Art kommt fast überall in Europa vor, vor allem in Bächen des Tieflandes.
 
 
 
  
  
SchlammschneckeSchlammschnecken
Schlammschnecken gehören zur Familie der Lungenschnecken und kommen nur in Süßwasser vor, sind aber weltweit verbreitet. Ihre rechtsgewundenen Gehäuse werden ungefähr 7 Zentimeter groß. Charakteristisch sind die dreieckigen Fühler, an denen die Augen sitzen. Schlammschnecken halten sich bevorzugt in stehenden oder langsam fließenden Gewässern auf, sie ernähren sich von Pflanzenteilen und Algen.
 
 
 
  
 
 
  
EgelEgel
Zu den Egeln werden etwa 300 Arten gezählt, von denen die meisten im Süßwasser vorkommen. Sie gehören zu den Ringelwürmern und haben je nach Art unterschiedlich viele Segmente. Die Saugnäpfe sind muskulöse und drüsenreiche Zusammenschlüsse von mehreren Segmenten.
 
 
 
 
 
 
  
  
 
StrudelwurmStrudelwürmer
Die Strudelwürmer, die zur Klasse der Plattwürmer gezählt werden, umfassen rund 3000 verschiedene Arten, die alle in Meeren und im Süßwasser anzutreffen sind. Strudelwürmer ernähren sich räuberisch von Bakterien oder Kieselalgen. Die Mundöffnung kann wie ein Rüssel vorgestülpt werden und dient dem Einfangen der Beute und der Vorverdauung.
 
 
  
 
 
SchlammrhrenwrmerSchlammröhrenwürmer
Schlammröhrenwürmer leben in selbstgemachten Röhren im Schlamm oder Sand fließender oder stehender Gewässer. Durch wellenartige Bewegungen strudeln sie sauerstoffreiches Wasser und organisches Material herbei. Im Süßwasser kommen die als Tubifex und Limnodrilus bezeichneten Arten vor.
 
 
 
 
 
  
SchnakenlarveSchnakenlarven
Die Larven der Schnaken sind wurmartige, grau bis rotbraun gefärbte, 2 bis 5 Zentimeter lange Tiere, die keine Beine oder andere Fortbewegungsorgane besitzen. Ihre Mundwerkzeuge zerkleinern zerfallendes und frisches pflanzliches Material. Die ausgewachsenen, ungefähr 5 Zentimeter großen Larven leben in Waldbächen und verzehren Falllaub. An ihrem Hinterleib befinden sich sechs Anhängsel, die wie ein Gesicht aussehen und daher als „Teufelsfratze“ bezeichnet werden.
 
  
 
 
RattenschwanzlarveRattenschwanzlarven
Als Rattenschwanzlarven bezeichnet man unter anderem die Larven der Glänzenden Faulschlammschwebfliege. In Mitteleuropa findet man sie vor allem bei Teichen, langsamen Flüssen, Strömen und Bewässerungsgräben.
 
 
 
 
  
 
ZuckmckenlarveZuckmückenlarven
Die Larven der Zuckmücke sind schlank, wurmförmig und mit Kopfkapsel ausgestattet. Der Körper besteht aus drei Brust- und neun Hinterleibssegmenten; am ersten Brustsegment befindet sich ein Paar Stummelfüße. Mit schlängelnden Bewegungen erzeugen sie um den Körper einen Wasserstrom, der die Atmung unterstützen soll.
 
  
 
HakenkferHakenkäfer
Die Familie der Hakenkäfer umfasst insgesamt etwa 250 Arten, davon kommen in Mitteleuropa 13 Arten vor. Sie können zehn Zentimeter lang werden und sind in der Regel schwarz oder dunkelbraun gefärbt. Man findet Hakenkäfer bevorzugt in stehenden und fließenden Gewässern, wobei sie in fließenden Gewässern häufig ruhige Buchten oder Uferzonen aufsuchen, um die Strömung zu meiden.
 
  
 
WasserskorpionWasserskorpione
Wasserskorpione gehören zur Familie der Skorpionswanzen und erreichen eine Körperlänge von bis zu 25 Millimeter. Zusätzlich besitzen sie am hinteren Ende des flachen Körpers noch ein etwa 10 Millimeter langes Atemrohr. Sie ernähren sich von Wasserflöhen, Insektenlarven oder auch Larven von Amphibien (Kaulquappen). Von Wasserpflanzen aus oder im Schlamm lauern sie auf Beute. Sie bevorzugen langsam fließende oder stehende Gewässer.
 
 
 
  
 
 
SchlammfliegenlarveSchlammfliegenlarven
Als Schlammfliegen bzw. Wasserflorfliegen wird eine Familie der sogenannten Großflügler bezeichnet. Von ihnen gibt es weltweit etwa 60 Arten. Die Larven der Schlammfliegen haben am Hinterleib sieben Paar gefiederte Kiemen und ein langes, spitz zulaufendes Hinterleibsende. Wie der Name schon verrät, leben sie vorwiegend im Schlamm stehender oder langsam fließender Gewässer. Außerdem sind die Larven Räuber, die sich von Insektenlarven, Würmern und kleinen Muscheln ernähren.
 
 
  
 
 
SteinfliegenlarveSteinfliegenlarven
Die Larven der Steinfliege haben einen flachen Körperbau und tragen 6 voll ausgebildete Beine und 2 Paar Flügel. Sie laufen am Gewässergrund und gelten als schlechte Schwimmer, falls sie aber doch einmal schwimmen, bewegen sie sich in Schlängelbewegungen fort. Zusammen mit der Eintagsfliege bildet die Steinfliege eine eigene Ordnung innerhalb der Insekten, mit den echten Fliegen sind sie nicht verwandt. Fossilfunde belegen, dass es Steinfliegen schon seit etwa 250 Millionen Jahren gibt und sich ihre Körperform seither kaum verändert hat.
 
 
  
 
EintagsfliegenlarveEintagsfliegenlarven
Alle Eintagsfliegen verbringen ihr Larvenstadium im Wasser. Die Larven sind rund, seltener auch platt, können langgestreckt oder kompakt im Körperbau sein. Sie haben große Facettenaugen und gut entwickelte Mundwerkzeuge. In schlammigen Böden graben sie sich Gänge um nach Nahrung zu suchen, bevorzugt lebende oder abgestorbene pflanzliche Substanz. Sie ertragen nur leichte Wasserverschmutzung, wo sie zu finden sind, kann das Wasser also als relativ sauber gelten. Die Larven leben etwa ein bis drei Jahre im Wasser.
  
 
KcherfliegenlarveKöcherfliegenlarven
Köcherfliegen legen ihre Eier in Ufernähe. Nach dem Schlüpfen fallen die Larven ins Wasser und beginnen damit, mit Spinnseide und verschiedenen Kleinteilen einen Köcher zu bauen. In diesem Köcher befindet sich dann der gesamte Körper mit Ausnahme des Kopfes und der Beine. Gemeinsam mit Eintags- und Steinfliegenlarven spielen Köcherfliegenlarven eine wichtige Rolle im Ökosystem der Fließgewässer: Einige Fische ernähren sich fast ausschließlich von Larven der Eintagsfliege, Forellen aber bevorzugen auch die Köcherfliegenlarven mitsamt ihren Köchern.
 
 
  
 
 
KleinlibelleKleinlibellenlarven
Die Larven der Kleinlibellen leben im Wasser. Am Hinterleib besitzen sie blattförmige Anhänge, die bei der Atmung helfen und gleichzeitig zur Fortbewegung im Wasser dienen. Die Sauerstoffaufnahme wird durch die Kiemenkammer, einem Teil des Enddarms, geregelt. Hier wird der aus dem Wasser gefilterte Sauerstoff aufgenommen und in den Körper geleitet. Im Gegensatz zu Schmetterlingen oder Fliegen sind Libellen Insekten mit unvollständiger Entwicklung, das heißt sie haben kein Puppenstadium.
 
 
  
 
WandermuschelWandermuscheln
Die Wandermuschel, oder auch Zebramuschel genannt, gehört zu den Süßwassermuscheln und durchläuft ein freischwimmendes Larvenstadium. Sie erreicht eine maximale Länge von 40 mm und eine maximale Breite von 20 mm. Ihre Schale ist dunkelbraun bis schwarz gefärbt, durchzogen von hellbraunen Streifen.